Ende des E-Auto-Preisvorteils in der Vollkaskoversicherung

Wer in den vergangenen Jahren ein Elektroauto mit Vollkaskoschutz versichern ließ, durfte zunächst mit spürbaren Preisvorteilen rechnen. Viele Versicherer kalkulierten die Tarife für Stromer bewusst attraktiv, da belastbare Schadenerfahrungen fehlten und man sich im stark wachsenden Marktsegment strategisch positionieren wollte. Elektromobilität galt als Zukunftstechnologie, und niedrige Prämien wirkten wie ein zusätzlicher Kaufanreiz. Diese Phase der anfänglichen Begünstigung neigt sich inzwischen jedoch klar dem Ende zu.

Die inzwischen vorliegenden Schadensdaten zeichnen ein differenzierteres Bild. Zwar werden Elektroautos statistisch seltener in Unfälle verwickelt, doch wenn es zu einem Schaden kommt, fällt dieser häufig deutlich kostenintensiver aus. Besonders die Hochvoltbatterie, komplexe Assistenzsysteme und speziell konstruierte Karosseriestrukturen treiben Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten nach oben. Selbst vermeintlich kleinere Kollisionen können umfangreiche Prüf- und Sicherheitsmaßnahmen nach sich ziehen.

Ein wesentlicher Kostentreiber ist die Batterie als zentrales Bauteil. Beschädigungen an Akkumodulen sind technisch sensibel und teuer in der Instandsetzung. In manchen Fällen wird aus wirtschaftlichen Gründen ein Totalschaden festgestellt, obwohl das Fahrzeug äußerlich nur moderat beschädigt erscheint. Hinzu kommen Transport- und Lagerungsvorschriften, die nach schweren Unfällen besondere Sicherheitsvorkehrungen verlangen.

Auch die Werkstattinfrastruktur spielt eine Rolle. Nicht jeder Betrieb ist für Hochvoltsysteme zertifiziert, sodass Reparaturen häufig in spezialisierten Fachwerkstätten erfolgen müssen. Die begrenzte Anzahl qualifizierter Betriebe kann zu höheren Stundenverrechnungssätzen führen. Gleichzeitig verlängern sich Reparaturzeiten, was zusätzliche Kosten für Ersatzmobilität verursacht.

Mit wachsender Verbreitung leistungsstarker E-Modelle verändert sich zudem das Risikoprofil. Viele Fahrzeuge verfügen über hohe Beschleunigungswerte und starke Motorisierung. Das kann im Einzelfall zu erhöhten Schadenhöhen beitragen, insbesondere bei Kollisionen mit hohen Aufprallenergien. Versicherer reagieren auf diese Entwicklungen mit angepassten Typklassen und differenzierteren Tarifstrukturen.

In der Folge zeigt sich inzwischen ein deutlich verändertes Beitragsniveau. Während Elektrofahrzeuge anfangs oft günstiger versichert waren als vergleichbare Verbrenner, ist diese Sonderstellung weitgehend entfallen. Laut aktuellen Marktanalysen bewegen sich die Vollkaskoprämien für Stromer inzwischen meist auf Augenhöhe mit konventionellen Antrieben – in vielen Fällen liegen sie sogar darüber. Nur noch ein Teil der Tarife bietet echte Preisvorteile, während bei einem wachsenden Anteil keinerlei Unterschied mehr festzustellen ist.

Die Entwicklung verdeutlicht, dass die anfängliche Ungleichbehandlung kalkulatorisch nicht dauerhaft haltbar war. Mit zunehmender Datenbasis passen Versicherer ihre Modelle an reale Schadenerfahrungen an. Damit endet die Phase pauschal günstiger E-Auto-Prämien, und die Versicherungsbeiträge orientieren sich stärker an tatsächlichen Reparatur- und Ersatzkosten. Wer heute ein Elektrofahrzeug versichert, kann nicht mehr automatisch von niedrigeren Vollkaskobeiträgen ausgehen – vielmehr haben sich die Prämien in vielen Fällen dem Niveau vergleichbarer Verbrenner angenähert oder dieses sogar überschritten.

Wer in den vergangenen Jahren ein Elektroauto mit Vollkaskoschutz versichern ließ, konnte 
davon ausgehen, dass die Prämie niedriger liegen würde als bei einem typgleichen Verbrenner. 
Die Versicherer verfügten anfangs kaum über Erfahrungen mit dem Schadensaufkommen bei 
Stromern und wollten sich in diesem jungen, stark wachsenden Marktsegment mit attraktiven 
Prämien eine gute Positionierung sichern. 


Die Schadensbilanzen offenbaren nun jedoch immer klarer, dass die Ungleichbehandlung 
kalkulatorisch nicht gerechtfertigt ist: Zwar kommt es bei E-Autos seltener zu Schäden, doch 
diese fallen dann im Durchschnitt deutlich höher aus. In der Folge sind die Beiträge für E-Auto-Halter gemäß der Auswertung eines großen Vergleichsportals mittlerweile auf das Niveau der 
Verbrenner-Pendants gestiegen – und bei knapp der Hälfte aller verglichenen Vollkaskotarife 
sogar darüber hinaus. Demgegenüber ist nur noch rund ein Drittel der Stromertarife günstiger. 
Beim restlichen Fünftel gibt es keinen Preisunterschied zwischen E- und Verbrennervariante

Wer in den vergangenen Jahren ein Elektroauto mit Vollkaskoschutz versichern ließ, konnte 
davon ausgehen, dass die Prämie niedriger liegen würde als bei einem typgleichen Verbrenner. 
Die Versicherer verfügten anfangs kaum über Erfahrungen mit dem Schadensaufkommen bei 
Stromern und wollten sich in diesem jungen, stark wachsenden Marktsegment mit attraktiven 
Prämien eine gute Positionierung sichern. 


Die Schadensbilanzen offenbaren nun jedoch immer klarer, dass die Ungleichbehandlung 
kalkulatorisch nicht gerechtfertigt ist: Zwar kommt es bei E-Autos seltener zu Schäden, doch 
diese fallen dann im Durchschnitt deutlich höher aus. In der Folge sind die Beiträge für E-Auto-Halter gemäß der Auswertung eines großen Vergleichsportals mittlerweile auf das Niveau der 
Verbrenner-Pendants gestiegen – und bei knapp der Hälfte aller verglichenen Vollkaskotarife 
sogar darüber hinaus. Demgegenüber ist nur noch rund ein Drittel der Stromertarife günstiger. 
Beim restlichen Fünftel gibt es keinen Preisunterschied zwischen E- und Verbrennervariante

Wer in den vergangenen Jahren ein Elektroauto mit Vollkaskoschutz versichern ließ, konnte 
davon ausgehen, dass die Prämie niedriger liegen würde als bei einem typgleichen Verbrenner. 
Die Versicherer verfügten anfangs kaum über Erfahrungen mit dem Schadensaufkommen bei 
Stromern und wollten sich in diesem jungen, stark wachsenden Marktsegment mit attraktiven 
Prämien eine gute Positionierung sichern. 


Die Schadensbilanzen offenbaren nun jedoch immer klarer, dass die Ungleichbehandlung 
kalkulatorisch nicht gerechtfertigt ist: Zwar kommt es bei E-Autos seltener zu Schäden, doch 
diese fallen dann im Durchschnitt deutlich höher aus. In der Folge sind die Beiträge für E-Auto-Halter gemäß der Auswertung eines großen Vergleichsportals mittlerweile auf das Niveau der 
Verbrenner-Pendants gestiegen – und bei knapp der Hälfte aller verglichenen Vollkaskotarife 
sogar darüber hinaus. Demgegenüber ist nur noch rund ein Drittel der Stromertarife günstiger. 
Beim restlichen Fünftel gibt es keinen Preisunterschied zwischen E- und Verbrennervariante

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Hinweis: Dieser Artikel dient lediglich informativen Zwecken und ersetzt keine professionelle Beratung. Es wird empfohlen, individuelle Versicherungsbedürfnisse mit einem qualifizierten Versicherungsberater oder Versicherungsmakler wie z.B. „AMB Allfinanz Makler“ zu besprechen.